Wasserkraft
Wasserkraftwerke
 
 
 
 
 
 
 

Wasserkraft




 

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WASSER MIT ENERGIE

Zusätzliche Informationen

Technische Daten zu den Wasserkraftwerken der Harzwasserwerke GmbH finden Sie hier.

Mit Wasserkraftwerken werden weltweit knapp 18 % der elektrischen Energie erzeugt. Wasserkraft liegt damit fast gleichauf mit der Kernkraft. Wasserkraft ist derzeit die einzige erneuerbare Energiequelle, die nennenswert zur Versorgung der Erdbevölkerung beiträgt. Die anderen erneuerbaren Energieformen wie Sonne, Wind, Erdwärme und Biomasse tragen zusammen rund 2,1 % bei.

Insgesamt erzeugen die derzeit 22 Turbinen der Harzwasserwerke GmbH jährlich etwa 35 Mio. Kilowattstunden Strom aus regenerativer Wasserkraft. Gut 2 Mio. Kilowattstunden pro Jahr werden davon für den Betrieb der eigenen Wasserwerke verwendet. Der weitaus größte Teil wird in die Netze der örtlichen Stromversorgungsunternehmen eingespeist.

Bei der Harzwasserwerke GmbH sind zwei Typen von Wasserkraftwerken im Einsatz:
  • Laufwasserkraftwerk
    Bei einem Laufwasserkraftwerk wird aus dem abfließenden Wasser der Talsperren und dem Durchfluss des Verbundleitungssystems elektrischer Strom produziert.
  • Speicherkraftwerk
    Bei einem Speicherkraftwerk wird das Wasser mehrere Stunden bis mehrere Monate gespeichert, um bei Bedarf wertvolle Spitzenenergie zu erzeugen.

Einen Bericht über die Bedeutung der Wasserkraft in Deutschland finden Sie auf den Seiten der Energie-Fakten.de.

Detaillierte Informationen über unsere Wasserkraftwerke erhalten Sie in unserer Broschüre "Wasser mit Energie", die Sie im Downloadbereich finden und über das Kontaktformular bestellen können.
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Wenn vom Wasser die Rede ist, denken viele Menschen zunächst an Elemente des natürlichen Wasserkreislaufes wie beispielsweise Regen, Wolken, Quellen, Bäche, Flüsse, Seen und Meere.

Die wenigsten werden jedoch den Staubsauger, den Elektrorasierer oder die Zimmerbeleuchtung mit Wasser in Zusammenhang bringen. Und doch gibt es einen solchen Zusammenhang, denn ein Teil des elektrischen Stromes, mit dem die genannten Geräte betrieben werden, stammt aus Wasserkraftwerken, wird also aus der Energie des fließenden bzw. "strömenden" Wassers gewonnen.

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REGENERATIVE ENERGIE



















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Die meisten Rohstoffe, auf deren Nutzung und Verarbeitung unser wirtschaftliches Leben beruht, sind begrenzt. Das betrifft auch die Grundlagen unseres Energieverbrauchs. Öl- und Erdgasvorräte, Stein- und Braunkohlenlager werden eines Tages erschöpft und abgebaut sein. Dazu kommt, dass bei der Verbrennung dieser fossilen Energieträger verschiedene Gase und Schadstoffe freigesetzt werden, die für den Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht werden. Die Kernenergie ist zwar in dieser Hinsicht eine "saubere Energie", sie hat jedoch die Arbeit mit Stoffen zur Voraussetzung, die aufgrund ihrer radioaktiven Strahlung sehr gefährlich und schwer zu entsorgen sind.

Von daher hat sich seit einiger Zeit ein zunehmendes Interesse an regenerativen (erneuerbaren) Energieträgern wie Wasser, Wind, Biomasse und Sonne entwickelt. Während Windhäufigkeit und Windstärken nicht immer bedarfsgerecht verfügbar sind, ist die Wasserkraft besser regulierbar. Der natürliche Wasserkreislauf sorgt zusammen mit Maßnahmen zu Stauung und Speicherung dafür, dass je nach Bedarf genügend Wasser zur Stromerzeugung zur Verfügung steht. Die Nutzung der Wasserkraft ist eine der umweltfreundlichsten Methoden, elektrischen Strom zu erzeugen. Weder Luft noch Wasser werden aufgeheizt oder mit Rauch bzw. Schadstoffen belastet.

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DIE WASSERKRAFTWERKE DER HARZWASSERWERKE


































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Die Nutzung der Wasserkraft im Harz hat eine lange Tradition. Der Bergbau wäre ohne die Wasserräder, die über mechanische Antriebe zur Förderung des Erzes und zur Trockenhaltung der Gruben dienten, gar nicht möglich gewesen.

Mit dem Bau der Talsperren erschloss sich ab 1934 die Nutzung dieser natürlichen Ressourcen zur Stromerzeugung. Damit konnte die gewonnene Energie über weitere Strecken transportiert werden und wurde universell einsetzbar.

Der Transport des Trinkwassers aus dem Harz zum Kunden kann aufgrund der topografischen Lage in weiten Bereichen durch natürliches Gefälle erfolgen. Hier besteht ein zusätzliches Potenzial, das die Harzwasserwerke GmbH seit 1980 durch Nutzung überschüssigen Drucks im Verbundleitungsnetz an Hochbehältern und Übergabestellen sukzessive, zum Teil auch in Kooperation mit den Kunden, ausgebaut hat.

Die Harzwasserwerke GmbH betreibt zehn Wasserkraftwerke, von denen fünf das in den Talsperren angestaute Wasser überwiegend als Speicherkraftwerke nutzen. Die weiteren Kraftwerke arbeiten als Laufwasserkraftwerke im Verbundleitungsbetrieb. Darüber hinaus ist die Harzwasserwerke GmbH an den Laufwasserkraftwerken Weende der Stadtwerke Göttingen und Friedrichshöhe der Braunschweiger Versorgungs-AG beteiligt. Ein Ausbau weiterer kleiner Wasserkraftwerke an den Verbundleitungen ist beabsichtigt.