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Wassergewinnung




 

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WASSERREICHTUM IN NORDDEUTSCHLAND - DIE GRUNDWASSERGEWINNUNG
DER HARZWASSERWERKE GMBH

Zusätzliche Informationen

GRUNDWASSERWERKE

Die Harzwasserwerke GmbH betreibt die vier Grundwasserwerke Ristedt, Liebenau II, Ramlingen und Schneeren. Darüber hinaus besteht das Wasserwerk Liebenau I, das ausschließlich für die Versorgung eines großen Industriebetriebes mit Brauchwasser herangezogen wird.

Die Grundwassergewinnung in den vier für Trinkwasserzwecke genutzten Werken erfolgt mit insgesamt 36 Vertikalfilterbrunnen und drei Horizontalfilterbrunnen. Zurzeit dürfen aus den vier Wassergewinnungsgebieten zusammen 33,8 Millionen Kubikmeter pro Jahr entnommen werden.

Zur Messung der Grundwasserspiegel unterhält die Harzwasserwerke GmbH insgesamt 700 Messstellen.


TALSPERRENWASSERKE

An der Eckertalsperre, der Granetalsperre und der Sösetalsperre wird von der Harzwasserwerke GmbH weiches Talsperrenwasser zu Trinkwasser aufbereitet.


WASSERAUFBEREITUNG

Eine Beschreibung der Aufbereitungsprozesse finden Sie auf unter der Rubrik Wasseraufbereitung.


WASSERANALYSEN

Hier finden Sie die Analysen der Wasserwerke.

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Während der letzten Eiszeiten wurden in Norddeutschland Sande und Kiese unterschiedlicher Korngrößen abgelagert. Diese bilden die Grundwasserleiter, in denen das Wasser unterirdisch fließen kann. Den Grundwasserleitern entnimmt die Harzwasserwerke GmbH den Rohstoff, der in den Wasserwerken zu Trinkwasser aufbereitet wird.

Bevor mit der Grundwassergewinnung begonnen werden kann, muss die zuständige Wasserbehörde nach Anhörung von Fachleuten und allen von der geplanten Wasserentnahme Betroffenen eine Genehmigung zur Wasserentnahme, eine so genannte wasserrechtliche Bewilligung, erteilen. In der Bewilligung wird festgelegt, welche Wassermenge dem Grundwasserleiter entnommen werden kann. In der Bewilligung ist auch festgehalten, welche Messungen zur Überprüfung der Auswirkungen der Grundwasserentnahme durchgeführt werden müssen.

Für die Grundwassergewinnung werden Förderbrunnen gebaut, die einen Teil des abströmenden Grundwassers entnehmen, bevor es in Bächen und Flüssen austritt. Um geeignete Standorte für die Brunnen zu finden, werden zuvor umfangreiche Probebohrungen und Messungen durchgeführt. Die Brunnen sind im Bereich der wasserführenden Schichten mit geschlitzten Filterrohren versehen, durch die das Wasser in die Brunnenrohre eintritt. Unterwasserpumpen befördern das Grundwasser in Leitungen zum Wasserwerk.

Wird Wasser aus dem Grundwasserleiter gepumpt, bildet sich um den Brunnen herum ein Absenkungstrichter aus: Der Grundwasserspiegel sinkt in Brunnennähe stärker, weiter entfernt geringfügig ab, bis sich ein Gleichgewicht zwischen Entnahme und Grundwasserzustrom aus dem Einzugsgebiet des Brunnens einstellt. Die Veränderungen des Grundwasserspiegels werden an eigens dafür geschaffenen Beobachtungsbrunnen gemessen. Auch die Abflüsse in Bächen werden durch spezielle Messungen dokumentiert.

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