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Technisches Sicherheitsmanagement - TSM




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QUALIÄT - MANAGEMENT - SYSTEME

Das Technische Sicherheitsmanagement

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Hier können Sie sich die aktuelle TSM-Urkunde als PDF-Datei anschauen.


Mit der Einführung des Technischen Sicherheitsmanagements bei der Harzwasserwerke GmbH war ein ehrgeiziges Ziel verbunden. Die Initialisierung des Projektes stellte folgende Aufgaben:
  • Suche eines geeigneten externen Beraters zur Unterstützung der Projektumsetzung.
  • Definition des Projektumfangs - Personeller, zeitlicher, fachspezifischer und finanzieller Aufwand.
  • Zusammenstellung eines Projektteams aus Mitarbeitern der HWW.
  • Projektumsetzung parallel zum operativen Geschäft.

Eine wesentliche Herausforderung war die Vorbereitung und Einführung des TSM während des operativen Geschäftes. Alle am Projekt beteiligten Personen hatten ihre TSM-spezifischen Aufgaben unter den Normalbedingungen ihres Geschäftsalltags zu erledigen.
Der Ablauf stellt sich vereinfacht folgendermaßen dar:
  • Systematische Abprüfung des Leitfadens, Identifikation von Handlungsbedarfen.
  • Erstellung von personell zugeordneten Aufgabenlisten mit zeitlichen Zielvereinbarungen.
  • Verfolgung der Zielvereinbarungen und Erfassung der Abarbeitungsstände in regelmäßigen Projektteamsitzungen.
  • Behebung von Schwierigkeiten und Engpässen durch interdisziplinäre und kollegiale Zusammenarbeit.
  • Verwaltung und Handhabung des TSM mithilfe eines digitalen, intranetbasierten Organisations- und Betriebshandbuches.

Die hoch motivierte Mitarbeit der Projektbeteiligten, insbesondere aber die unternehmensweite Akzeptanz des TSM hat die erfolgreiche Einführung dieses Qualitätsmanagementsystems unter engen Zeitvorgaben möglich gemacht.

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Übergabe der TSM-Urkunde an die Harzwasserwerke GmbH (v.l.: Technische Führungskraft Dipl.-Ing. Dirk Radermacher, Geschäftsführer der DVGW-Landesgruppe Nord Dr.-Ing. Torsten Birkholz, Dipl.-Geol. Maik Uhlen).


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Das Streben nach Verbesserung ist ein wesentliches Element der menschlichen Evolution. Auch die intellektuelle Auseinandersetzug mit diesem Thema hat eine lange Tradition. Dies drückt sich bereits aus in einem Zitat des griechischen Philosophen Sokrates (469-399 v. Chr.) " Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden".

Offenbar inspiriert von diesem Zitat wandelte es der deutsche Unternehmer, Politiker und Philosoph Philip Rosenthal unter dem Einfluss einer fast 40-jährigen Tätigkeit in der eigenen Porzellanmanufaktur um:

"Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein"

Gut sein und besser werden zu wollen, sollte in Bezug auf die Herstellung eines Lebensmittels stets oberste Maxime sein. Dies gilt insbesondere für das Trinkwasser, denn es ist zweifellos das wichtigste Lebensmittel. An seine Qualität werden zurecht höchste Ansprüche gestellt. Die Trinkwasserversorgung ist daher eine Aufgabe mit großer Verantwortung.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung im Januar 2003, die ein Qualitätsmanagementsystem für Laboratorien fordert, hat die Harzwasserwerke GmbH mit der Akkreditierung des Zentrallabors einen Meilenstein in der Qualitätssicherung des Produktes Trinkwasser gesetzt. Auf diesem Wege schreitet das Unternehmen voran. Mit der Einführung des Technischen Sicherheitsmanagements des DVGW im Jahre 2005 wurde ein weiteres wichtiges Ziel zur Sicherstellung der Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser erreicht.

Die wiederkehrenden Überprüfungen dieser Managementsysteme und die damit verbundenen unternehmensinternen Vorbereitungen gewährleisten ihre Fortentwicklung und ihre enge Orientierung am aktuellen Stand der Technik.

Wie man sieht, können die Harzwasserwerke gar nicht damit aufhören, besser zu werden. Sie wollen es auch nicht, denn Trinkwasser verdient gute Arbeit.

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DAS TECHNISCHE SICHERHEITSMANAGEMENT (TSM)





































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Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), dessen Regelwerk für die technische Selbstverwaltung in den Unternehmen dieser Branche steht, bietet neben den bekannten Merk- und Arbeitsblättern die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen an.

Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) ist ein Qualitätsmanagement, dessen Kernaufgabe darin besteht, das eigenverantwortliche Handeln der Versorgungsunternehmen zu unterstützen. Exakt zugeschnitten auf deren Bedürfnisse, hat der DVGW Anforderungen an die Qualifikation und Organisation der technischen Unternehmensbereiche formuliert und sie in den spezifischen Arbeitsblättern als anerkannte Regeln der Technik veröffentlicht.

Orientiert an diesen Arbeitsblättern ist ein Unternehmensleitfaden in Form eines Fragenkataloges verfügbar, der diese Anforderungen zur selbstkritischen Prüfung abfragt. Die Beantwortung der Fragen zeigt dem Unternehmen, wie es um seine Organisationssicherheit steht. Darüber hinaus lässt sich aus der selbstkritischen Auseinandersetzung mit diesen Themenkomplexen ein konkreter Handlungsbedarf ableiten.

Die Zertifizierung nach TSM dokumentiert eine rechtssichere Aufbau- und Ablauforganisation. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Trinkwasserversorgung wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der allgemeinen Lebensbedingungen der Gesellschaft ausübt, sind derartige Qualitätssicherungsmaßnahmen berechtigter Weise von öffentlichem Interesse.

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