Wasserwirtschaft
Hochwasserschutz
Niedrigwasseraufhöhung
Aktuelle Talsperrendaten
Wasserschutzgebiete
Kooperationen
Freiwillige Vereinbarungen
Abwasserentsorgung
 

Wasserschutzgebiete




 

space (1K)

WASSERSCHUTZGEBIETE ZUR RESSOURCENSICHERUNG

Zusätzliche Informationen

Gliederung der Wasserschutzgebiete:
  • Schutzzone III, die "weitere Schutzzone" umfasst in der Regel das gesamte Einzugsgebiet einer Wassergewinnungsanlage. Sie kann in die Zonen IIIa und IIIb unterteilt werden. Die dort geltenden Einschränkungen sollen weitreichende Beeinträchtigungen des Grund- oder Talsperrenwassers verhindern. Hier gibt es Nutzungsauflagen z. B. bei der Lagerung wassergefährdender Stoffe, beim Bodenabbau oder bei der Ansiedlung von Gewerbebetrieben.
  • Schutzzone II, die "engere Schutzzone", reicht in den Grundwassergewinnungsgebieten der Harzwasserwerke GmbH bis zu einer Linie, von der aus das Grundwasser mindestens 50 Tage bis zum Brunnen unterwegs ist. Bei den Trinkwassertalsperren umfasst die Schutzzone II einen Geländestreifen, der sich unmittelbar an den Stausee anschließt, gegebenenfalls auch einen schmalen Geländestreifen entlang der Hauptzuflüsse zur Talsperre. Wegen der Nähe zur Wassergewinnungsanlage gelten verschärfte Einschränkungen wie zum Beispiel bei der Düngung und der Bebauung.
  • Schutzzone I, der "Fassungsbereich", umfasst in den Grundwassergewinnungsgebieten das Grundstück eines Förderbrunnens, bei den Trinkwassertalsperren den Stausee bei höchstem Stauspiegel und, soweit vorhanden, die zugehörige Vorsperre. Aus Sicherheitsgründen ist dort jede Nutzung untersagt. Für die Trinkwassertalsperren gilt ein Betretungsrecht bei Ausübung der Jagd und einer extensiven Fischerei.

KontaktKontakt


















oben (1K)

In unserer durch Siedlungen; Industrie, Verkehr und Landwirtschaft intensiv genutzten Landschaft sind Beeinflussungen der Wasservorkommen nicht völlig zu vermeiden. Sind Verunreinigungen erst einmal im Wasser angekommen, ist der Schaden nur sehr schwer, im Grundwasser kaum wieder gut zu machen. Deshalb benötigen Wasservorkommen, aus denen der Mensch das Lebensmittel Nr. 1 schöpft, besonderen Schutz. Deswegen werden nach dem Niedersächsischen Wassergesetz im Interesse der öffentlichen Trinkwasserversorgung per Verordnung Wasserschutzgebiete festgesetzt. Sie sind sowohl für die Grundwassergewinnung als auch für die Trinkwassergewinnung aus Talsperren in drei nach dem Abstand zu den Entnahmeeinrichtungen gestaffelte Zonen untergliedert. Für die einzelnen Zonen gelten unterschiedlich strenge Vorschriften, die bestimmte Einrichtungen und Handlungen verbieten oder nur beschränkt zulassen.

Für alle Grundwassergewinnungsanlagen der Harzwasserwerke GmbH - Ristedt, Liebenau, Ramlingen und Schneeren - sind Wasserschutzgebiete festgesetzt. Auch für die Trinkwassertalsperren im Westharz und die zugeordneten Beileitungen aus benachbarten Einzugsgebieten - Sösetalsperre, Eckertalsperre, Grane-System mit Überleitungen aus der Okertalsperre sowie aus dem Einzugsgebiet von Gose und Radau - sind Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Für das Einzugsgebiet der Innerstetalsperre, von der ebenfalls Wasser zur Grane übergeleitet wird, ist das Verfahren zur Ausweisung eines Wasserschutzgebietes noch nicht abgeschlossen.

space (1K)