Wasser -
eine besondere Ressource




 

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WASSER - EINE BESONDERE RESSOURCE SCHAFFT LEBENSQUALITÄT

Zusätzliche Informationen

Weitergehende Informationen über das Thema "Wasser - eine besondere Ressource", können Sie unserer gleichnamigen Broschüre und dem Flyer entnehmen.

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Einen guten Überblick über die Wassersparproblematik gibt der der Artikel Wasser Sparen? von Hans-Jürgen Leist.

Einen sehr ausführlichen Überblick über Vorteile, Risiken und Anforderungen an die häusliche Regenwassernutzung gibt die Broschüre des Umweltbundesamtes.
Zum gleichen Themenkomplex hat das Niedersächsische Landesamt für Wasser- Natur- und Küstenschutz die Broschüre Empfehlungen zum umweltgerechten Umgang mit Regenwasser herausgegeben.

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Niels Jungbluth hat im Auftrag des Schweizer Vereins des Gas- und Wasserfachs eine Ökobilanz für Trink- und Mineralwasser erstellt.

In Niedersachsen kostet der Kubikmeter Trinkwasser (dies sind 1 000 Liter) im Mittel 1,30 inkl. Mehrwertsteuer. Mit 1 000 Litern Trinkwasser kann man entweder:
  • 5 000 Glas Wasser trinken ( 0,2 Liter),
  • 5 500 Tassen Tee oder Kaffee aufbrühen ( 0,18 Liter),
  • 45 554 Eiswürfel produzieren ( 22 Kubikzentimeter),
  • 200-mal Spaghetti kochen (jeweils 500 Gramm),
  • 2 600-mal Zähne putzen,
  • 40-mal duschen (jeweils 5 Minuten),
  • 10-mal ein Vollbad nehmen ( 100 Liter),
  • 50-mal abwaschen mit dem Geschirrspüler,
  • 22-mal mit der Waschmaschine ( 40 bis 45 Liter pro Waschgang) waschen oder
  • 27 Topfpflanzen ein Jahr lang wässern.

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Wasser - die Lebensgrundlage unseres "blauen Planeten"- ist eine besondere Ressource. sie kann nicht verbraucht werden!

Unsere Wasservorräte erneuern sich ständig - in einem ewigen Kreislauf zwischen Niederschlag, Abfluss und Verdunstung. Wenn es geregnet hat, speist der Abfluss Bäche, Flüsse und Grundwasser und mündet früher oder später in Meere und Ozeane. Die Verdunstung über Land und Meer bildet Wolken, es regnet, und der Kreislauf beginnt von neuem. Das Wasser wird von Bevölkerung, Industrie und Gewerbe als Trink- und Brauchwasser genutzt. es ermöglicht einen Lebensstandard, von dem früher selbst Kaiser und Könige nur träumen konnten.

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WASSER SPAREN?










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Wasser erneuert sich ständig - im unterschied zu Rohstoffen wie Öl, Kohle, Erz und Kies - durch die Kraft der Sonne. Deshalb kann man es nicht verbrauchen und somit auch nicht wirklich "sparen". Der Wasserbedarf der privaten Haushalte hat sich in den ersten drei Jahrzehnten nach dem ende des zweiten Weltkrieges nahezu verdoppelt. Danach ist der tägliche Pro-Kopf-Gebrauch bis 1985 noch einmal um fast 30 Liter auf über 140 Liter gestiegen. Seither hat eine stark reduzierte Wassernutzung diesen Wert auf rund 127 Liter gesenkt. Auch Industrie und Gewerbe haben ihren Wasserbedarf durch die Einführung von Prozesswasserkreisläufen drastisch gesenkt. Leider werden die mit dieser "Erfolgsstory" verbundenen Nachteile jetzt immer deutlicher.

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REGENWASSERNUTZUNG: FORTSCHRITT ODER PROBLEM?















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Die dezentrale Regenwassernutzung im Haushalt ersetzt die vorhandene Speicherung des Regens im Grundwasser oder in (Stau-)Seen. Dazu werden künstliche Behälter aus Beton oder Kunststoff sowie ein zweites Rohrnetz im Haushalt benötigt. Diese "zweite Wasserversorgung" hat eine mindere Qualität und spart kein Wasser im sinne der Umwelt. Die dezentrale Regenwassernutzung im Haushalt ist im Gegenteil alles andere als nachhaltig, wenn dafür viele tausend Kilowattstunden an nicht erneuerbarer Energie für Produktion, Transport, Installation und Betrieb der Regenwasseranlagen sowie tonnenweise nicht erneuerbare Rohstoffe verbraucht werden.

Die "zweite Wasserversorgung" spart auch keine Kosten. Ein durchschnittlicher Haushalt kann für denselben Betrag, den eine Regenwassernutzungsanlage kostet, ungefähr 15 Jahre lang bestes Trinkwasser beziehen. im Regelfall werden spätestens dann bei der Regenwassernutzung Ersatzinvestitionen fällig und das Ganze wird unwirtschaftlich.

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WASSER - SINNVOLL NUTZEN













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Zur sinnvollen Nutzung der vorhandenen Wasserressourcen müssen die ungleichmäßige Mengenverteilung, insbesondere aber die unterschiedlichen Qualitäten berücksichtigt werden. So sind auch die Harzwasserwerke entstanden: Die auf den Wasserüberschuss im Harz zurückzuführenden Hochwasserprobleme wurden durch den bau von Talsperren gelöst. Mit dem hier aufgefangenen qualitativ hochwertigen Wasser werden Gebiete beliefert, die zu wenig oder schlechteres Wasser haben. Heute ist für die Kunden der Harzwasserwerke ein weiterer Aspekt sinnvoller Wassernutzung von zunehmender Bedeutung:

Indem sie von Natur aus weiches Wasser beziehen, vermeiden sie die Verkalkung von Rohrleitungen und Haushaltsgeräten. Ein aktiver Beitrag zur Schonung nicht erneuerbarer fossiler energieträger und Rohstoffe!

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DAS LEBENSMITTEL NR. 1: GESUND - PREISWERT - ÖKOLOGISCH












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Trinkwasser aus der Leitung ist in jedem Fall gutes und gesundes Trinkwasser. Es gilt zu Recht als das am besten überwachte Lebensmittel, ideal für die Versorgung der Menschen mit lebensnotwendiger Flüssigkeit. Zur Deckung des vielfältigen Mineralstoffbedarfs trägt Wasser (auch Mineralwasser!) aber nur unwesentlich bei. Der Tagesbedarf wird laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung normalerweise durch die tägliche Nahrung mehr als gedeckt. Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten und viel Wasser trinken. Wer dabei auch noch die Umwelt entlasten will, zieht Leitungswasser vor, dessen Ökobilanz sehr viel positiver ausfällt als die von Mineralwasser - Mineralwasser muss mit dem LKW transportiert werden, was wesentlich mehr Energie verbraucht, als der Transport des Leitungswassers zum Kunden.

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