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Aktuelle Talsperrendaten

Okertalsperre




 

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DIE OKERTALSPERRE IN ZAHLEN

Zusätzliche Informationen

Freizeitnutzung:

Die Talsperre ist ein beliebtes Ausflugsziel. So sind drei Gaststätten, drei Segelvereine und eine Fahrgastschifferei am Stausee beheimatet. Der Tauchsport ist über den Tauchsportlandesverband Niedersachsen e.V. (TLN) in einem begrenzten Teilbereich möglich. Das Angeln ist mit Erlaubnis des Pächters, der IG Harzgewässer e.V., gestattet. Um den östlichen Arm des Stausees führt ein von Rad-/Wanderern und Inlineskatern viel genutzter Rundwanderweg, von ca. 12,5 km Länge. Er verläuft überwiegend über einen asphaltierten Forstweg und schließt an den Rad- bzw. Fußweg der Bundesstraße an. Der Weg kann durch Nutzung der Fahrgastschifferei der Oker-See-Schifffahrt verkürzt werden. Bei Kraftwerksbetrieb hat die Wildwasserstrecke der Oker zwischen dem Kraftwerk und dem Unterwasserbecken einen besonderen Reiz für den Kanusport.

Besonderheiten:

Die Okertalsperre trägt ein Großteil der Lasten als Gewölbe in die Hänge ab. In den Seitenbereichen sowie den oberen 13 m der Mauer wird die Last durch das Eigengewicht der aufgesetzten Blöcke übernommen. Die Vorarbeiten zum Bau der Stauanlage begannen bereits 1938 und wurden nach dem Krieg 1949 wieder aufgenommen. Für den Bau der Talsperre mussten die alten Siedlungen Unter- und Mittelschulenberg im Weißwassertal sowie die Häuser im Gemkental weichen. Für die Bewohner wurde auf dem Osthang des kleinen Wiesenberges eine neue Ortschaft gegründet. Über den Oker-Grane-Stollen ist es möglich, große Wassermengen zur Granetalsperre überzuleiten, an der sich das größte Wasserwerk der Harzwasserwerke GmbH befindet.
KontaktKontakt
kontakt (1K)Anfahrtskizze
Hauptdaten
Gestautes Gewässer: Oker
Bauzeit: 1952 - 1956
Jahr der Inbetriebnahme: 1956
Sperrentyp: Bogengewichtsmauer
Nutzung: Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung, Energieerzeugung, Trinkwassergewinnung

Hauptabsperrbauwerk
Höhe über Talsohle: 67 m
Höhe über Gründungssohle: 75 m
Bauwerksvolumen: 140.000 m³
Kronenlänge: 260 m
Kronenbreite: 8 m
Kronenhöhe: 418,20 müNN

Staubecken / Wasserwirtschaft
Einzugsgebiet: 85 km²
Vollstau bei: 416,60 müNN
Speicherinhalt bei Vollstau: 47,4 Mio m³
Speicheroberfläche bei Vollstau: 2,25 km²

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