Oberharzer Wasserregal
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Oberharzer
Wasserregal

Unesco-Weltkulturerbe




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BERGBAU UND WASSER

Zusätzliche Informationen

Insgesamt sind vorwiegend im 16. bis zum 19. Jahrhundert entstanden. Diese waren aber nie gleichzeitig im Betrieb.

Spuren und Bauwerksreste gibt es noch von mindestens Diese Bauwerke haben heute zumindest eine Bedeutung als archäologische Denkmäler, sofern sie nicht zur letzten Gruppe gehören.

Heute unterhält die Harzwasserwerke GmbH noch Diese Anlagen sind nach wie vor im Raum Hahnenklee-Bockswiese, Clausthal-Zellerfeld und Buntenbock sehr landschaftsprägend.

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Eine Übersicht über die Anlagen des Oberharzer Wasserregals finden Sie auf unserer Übersichtskarte.

Vertiefende Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre "UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft".

Nutzen Sie auch den elektronischen Wanderführer, den Sie im "Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld" leihen können.

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Im Oberharz ging über viele Jahrhunderte intensiver Bergbau auf Silber und Blei um. Insbesondere der Silberbergbau war besonders ergiebig und versorgte die jeweiligen Landesherren mit sehr reichen Steuereinnahmen.

Bergbau hat stets einen besonders hohen Energiebedarf. Energie wird nicht nur zum Heben des Haufwerks und des Silbererzes benötigt; den weitaus höheren Energieaufwand nimmt das Fördern des in die Bergwerke einsickernden Wassers in Anspruch. Die menschliche Muskelkraft stößt schnell an ihre Grenzen. Auch Pferde können nur begrenzt Arbeit verrichten, darüber hinaus waren sie auch damals schon sehr teuer.

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WASSER DURCH WASSER HEBEN











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Durch die Möglichkeit, Wasserräder zu betreiben, bot das Wasser selbst die entscheidende Hilfe an: Wasserräder bewegten die Seilwinden zum Heben und Senken der Fördertonnen und auch die Kolbenpumpen zum Lenzen der Bergwerke.

Die Wasserräder und die von ihnen angetriebenen Maschinen nannte der Bergmann "Künste".

Erst das Zusammenwirken von Erzbergbau mit der Wasserkrafterzeugung ließ den Oberharzer Silberbergbau so erfolgreich werden und ermöglichte somit die Entstehung des größten Industriegebietes Deutschlands in der frühen Neuzeit.

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DAS WASSERREGAL - EIN KÖNIGSRECHT








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Mit der Verleihung des Rechts, auf einem abgemessenen Abschnitt eines Erzganges Bergbau zu treiben, hat die Landesherrschaft zugleich "die benötigten Wasserfälle auf Künste und Kehrrad" mit verliehen. Durch ein "Regal", durch Königsrecht, wurde die Nutzung des Wassers so lange gestattet, wie tatsächlich Bergbau in dem betreffenden Bereich umging.

Gegenüber anderen Wassernutzern, wie zum Beispiel Mühlenbesitzer oder Fischteichbetreiber, hatten die Interessen des Bergbaus stets Vorrang.

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UNESCO Weltkulturerbe










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Das UNESCO-Welterbekomitee hat am 1. August 2010 in Brasilia die "Oberharzer Wasserwirtschaft" (das Oberharzer Wasserregal ist der flächenmäßig größte Teil davon) zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Es ist das bedeutendste seit dem Mittelalter entwickelte montane Wasserwirtschaftssystem der Welt und besitzt einen außergewöhnlichen universellen Wert. Diese Ernennung ist als Erweiterung des Welterbe "Erzbergwerk Rammelsberg und Altstadt Goslar" vorgenommen worden.

Eine kleine Bildergalerie zum UNESCO-Weltkulturerbe "Oberharzer Wasserwirtschaft" finden Sie unter "Presseportal/Bildergalerie zum UNESCO-Weltkulturerbe".

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