Qualitätssicherung
Multibarrieresystem
Technisches Sicherheitsmanagement
Zentrallabor - Akkreditierung
 
 
 
 

Das Multibarrieresystem
der Talsperren




 

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Die zuverlässige Versorgung aller Kunden mit unserem "Lebensmittel Nr. 1" - dem Trinkwasser - steht von je her im Brennpunkt der Aufmerksamkeit bei allen Wasserversorgungsunternehmen. Im Versorgungsbereich der Harzwasserwerke GmbH steht wohlschmeckendes, von Natur aus herrlich weiches Trinkwasser in ausreichender Menge und hoher Güte Tag und Nacht zur Verfügung. Es ist angesichts dieses Komforts nur zu verständlich, wenn sich unsere Kunden gelegentlich auch Gedanken um die Sicherheit ihrer Trinkwasserversorgung machen.

Ein Risikobereich in der Trinkwasserversorgung ist die Verunreinigung des Rohwassers durch Unfälle, negative Umwelteinflüsse, Viren oder gezielte Angriffe. Durch das vorhandene Multibarrieresystem an den Talsperren ist eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung so gut wie ausgeschlossen.

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Die Funktionsweise des Multibarrieresystems sieht wie folgt aus:

1. Barriere: Gewässerschutz, Wasserschutzgebiete

In unserer durch Siedlungen, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft intensiv genutzten Landschaft sind Beeinflussungen der Zuflüsse zu Talsperren nicht völlig zu vermeiden. Deshalb werden Wasserschutzgebiete festgelegt, die in drei gestaffelte Schutzzonen im Wassereinzugsgebiet einer Talsperre ausgewiesen sind. In den einzelnen Schutzzonen gelten unterschiedlich strenge Nutzungsauflagen.

2. Barriere: Der große Wasserkörper der Talsperre

Es würde eine vergleichsweise sehr große - und damit entsprechend auffällige - Menge an Gefahrstoff benötigt, um den Wasserkörper einer Talsperre so stark zu verunreinigen, dass es gefährlich werden könnte.

Die erforderliche Durchmischung des Gefahrstoffes mit dem gesamten Wasserkörper ist bei der natürlichen, stabilen Temperatureinschichtung des Wassers bis zu Tiefen um 50 Meter ohne technische Geräte nicht möglich.

Das Rohwasser benötigt Wochen, und vielfach Monate, bis es zur Entnahmestelle gelangt und von dort kontrolliert der Aufbereitung zugeführt wird.

Das zur Trinkwasseraufbereitung entnommene Rohwasser wird kontinuierlich streng überwacht, weil neben der Qualitätssicherung der Eingangswerte damit auch die Aufbereitung optimiert wird.

3. Barriere: 1. und 2. Filterstufe im Wasserwerk

Die Trinkwasseraufbereitung in den Wasserwerken der Harzwasserwerke GmbH erfolgt durch eine zweistufige, hintereinander geschaltete Filtration. Dadurch werden unerwünschte oder störende Wasserinhaltsstoffe weitestgehend entfernt. Das trifft auch für mögliche Gefahrstoffe im Wasser zu.

4. Barriere: Desinfektion

In Deutschland muss das aus Talsperren gewonnene Trinkwasser vorschriftsmäßig desinfiziert werden, so dass es beim Verlassen des Wasserwerkes mit Sicherheit frei von Krankheitserregern ist. Dabei werden mögliche mikrobiologische Gefahrstoffe durch eine hochwirksame Oxidation unschädlich gemacht. In den Wasserwerken der Harzwasserwerke GmbH sind hierzu amtlich zugelassene Desinfektionsmittel im kontinuierlichen Einsatz, die nach der Oxidation im Wasser nicht mehr wahrnehmbar sind.

Das amtlich zugelassene Zentrallabor der Harzwasserwerke GmbH überwacht durchgehend die Trinkwasserqualität bezüglich aller wichtigen Güteparameter. Rechnergestützt und fernübertragen werden zur Qualitätssicherung alle relevanten Parameter mit höchster Fachkompetenz ständig überprüft, bewertet und dauerhaft aufgezeichnet.

 
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