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TRINKWASSERSCHUTZ - DAS NIEDERSÄCHSISCHE KOOPERATIONSMODELL

Zusätzliche Informationen

Die Kooperationen, die in den Wassergewinnungsgebieten der Harzwasserwerke GmbH etabliert sind, begleiten die Wasserschutzberatung sowie die Entwicklung und Umsetzung freiwilliger Vereinbarungen. In ihnen wirken mit:
  • die Harzwasserwerke GmbH
  • Land-/bzw. Forstwirte
  • die jeweils zuständige Untere Wasserbehörde (Landkreis; Region)
  • der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
  • der Wasserschutzberater
  • die Landwirtschaftskammer
  • der jeweils zuständige Kreisverband des niedersächsischen Landvolks
  • im Bedarfsfall weitere Fachleute zur Erörterung spezieller Fragen.

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1992 war das offizielle Geburtsjahr des niedersächsischen Kooperationsmodells. Denn in diesem Jahr wurde der auf land- und forstwirtschaftliche Flächennutzung ausgerichtete kooperative Gewässerschutz in das niedersächsische Wassergesetz aufgenommen. Das Kooperationsmodell ist auf flexible Problemlösungen ausgerichtet, strebt einen Interessenausgleich unterschiedlicher Flächennutzungsansprüche an und zielt auf enge Zusammenarbeit von Wasserversorgungsunternehmen und Land- und Forstwirten. Dabei wird nicht auf Ordnungsrecht, sondern auf Freiwilligkeit gesetzt.

Das Kooperationsmodell baut auf drei Säulen auf: Zum einen findet eine spezielle, an den Bedürfnissen des Gewässerschutzes ausgerichtete Beratung von Land- und Forstwirten statt. Diese wird in den Wasserschutzgebieten der Harzwasserwerke GmbH entweder von Fachleuten der Landwirtschaftskammer oder von einschlägig arbeitenden Ingenieurbüros durchgeführt. Zum anderen werden mit Land- und Forstwirten Bewirtschaftungsformen vereinbart, die im Einklang mit den Belangen des Gewässerschutzes stehen. Die entsprechenden Maßnahmen sind geeignet, um Stoffeinträge aus land- oder forstwirtschaftlicher Nutzung in Gewässer, die der Trinkwasserversorgung dienen, deutlich zu verringern. Dritte Säule sind die Wasserschutzkooperationen. Diese sind das zentrale Gremium, in dem die notwendigen Aktivitäten zum Trinkwasserschutz eingehend und vertrauensvoll interdisziplinär beraten werden.

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