Herrlich! - Weiches Wasser
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Weiches Wasser im Haushalt -
Für den Genuss ein Muss




 

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Trinken Sie gerne eine schöne Tasse Tee? Lieben Sie die erfrischende Dusche am Morgen? Dann ist weiches Wasser genau richtig für Sie! Wahre Teekenner wissen es schon seit langem: Weiches Wasser ist unentbehrlich für ein vollendetes Geschmackserlebnis. Sogar die altehrwürdige englische Royal Society of Chemistry bezeichnet in ihrer Studie über die perfekte Teezubereitung weiches Wasser als unerlässlich. Und auch Kaffeefreunde haben es schätzen gelernt, dass weiches Wasser die Aromastoffe optimal löst.

Was für den Tee gut ist, bekommt auch der Haut. Weiches Wasser senkt nicht nur den Shampooverbrauch, sondern vermindert vor allem bei empfindlichen Menschen auch die Gefahr von Hautreizungen. Hartes Wasser kann nämlich zu einer stärkeren Austrocknung der Haut sowie zur Verstopfung von Hautporen durch so genannte Kalkseifen führen.

Einsparpotenziale durch weiches Wasser

Verschiedene Studien haben die Einsparpotenziale durch weiches Wasser im Haushalt untersucht. Eine Übersicht gibt die Untersuchung des Technologiezentrums Wasser Karlsruhe (TZW) und des Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI), die vier Studien betrachtet. TZW/ISI gehen bei einer Reduzierung der Wasserhärte von Härtebereich 4 auf Härtebereich 2 von einer Einsparung von 0,53 pro m³ bzw. 0,87 pro m³ bei Außerbetriebnahme einer häuslichen Enthärtungsanlage aus. Andere Studien nennen sogar 0,61 pro m³ bzw. 1,44 pro m³ bei Außerbetriebnahme einer häuslichen Enthärtungsanlage.
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LEBENSQUALITÄT UND KOMFORT

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Wasser direkt aus der Leitung ist erstklassiges Trinkwasser. Sauberes, kühles Trinkwasser bedeutet Lebensqualität, Komfort und Gesundheit. Dennoch: Das Bessere ist der Feind des Guten. Wenn

  • sich Rohrleitungen zusetzen,
  • Waschmaschinen, Kaffeemaschinen und andere Heißwassergeräte verkalken,
  • sich in Badewanne oder Waschbecken ständig hartnäckige Schmutzränder bilden,
  • das frisch gespülte Geschirr voller Kalkflecken ist,
  • der frisch gebrühte Tee trübe wird und ausflockt,
  • der Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln höher ist als anderswo,

dann sind dies eindeutig Einschränkungen an Lebensqualität und Komfort, die sich auf die Wasserhärte zurückführen lassen.

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VORTEILE VON WEICHEM WASSER

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Neben "weichen" Faktoren, wie einer entsprechenden Lebensqualität, hat weiches Wasser auch viele "harte", messbare Vorteile für den Kunden und für die Umwelt.

  • Weiches Wasser hat den Vorteil, dass bei seiner Verwendung weniger Kalkablagerungen entstehen. Dies kommt vornehmlich dort vor, wo Wasser erhitzt wird (zum Beispiel bei Durchlauferhitzern, Boilern, Heizungstechnik, Wasch-, Spül- und Kaffeemaschinen). Dadurch steigt die Lebensdauer dieser Geräte und die Energiekosten sinken, da die Geräte länger effizient arbeiten.
  • Da sich waschaktive Substanzen gerne mit den Härtebildnern im Wasser verbinden, können Waschmittel ihre Waschkraft um so besser entfalten, je weicher das Wasser ist. Bei einem Waschvorgang mit Wasser im Härtebereich 1 kommt man mit gut 30 Prozent weniger Waschpulver aus als mit Wasser im Härtebereich 3. Ähnlich verhält es sich bei Reinigungs- und Körperpflegemitteln.
  • Wasserenthärter und Entkalkungschemikalien für Kaffeemaschinen werden bei weichem Wasser überflüssig.

Die genannten Punkte haben konkrete Auswirkungen auf das Haushaltsbudget: So betragen die jährlichen Einsparungen zwischen 42 und 62 Euro pro Person, wenn die Wasserhärte vom Härtebereich 4 auf den Härtebereich 2 reduziert wird. Die verkürzte Lebenszeit der betroffenen Geräte ist dabei noch nicht einmal miteinbezogen.

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WEICHES WASSER IST GUT FÜR DIE UMWELT

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Um den Nachteilen von hartem Wasser entgegenzuwirken, werden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die leider nicht ohne Auswirkungen auf die Umwelt sind. So erfolgt die Entkalkung von Warmwassergeräten durch eine Säurebehandlung. Säure und Reaktionsprodukte gelangen ebenso wie Neutralsalze und Phosphate aus Ionentauschern ins Abwasser. Die bereits angesprochene Mehrdosierung von Waschmitteln gelangt ebenfalls ins Abwasser und damit in die Kläranlage. Auch der erhöhte Energieverbrauch verkalkter Heißwassergeräte ist unter Umweltaspekten negativ zu beurteilen.

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TRINKWASSER IST GUT FÜR DIE GESUNDHEIT

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Ob weich oder hart: Leitungswasser in Deutschland ist in jedem Fall gutes und gesundes Trinkwasser, ideal für die Versorgung der Menschen mit lebensnotwendiger Flüssigkeit. Zur Deckung des vielfältigen Mineralstoffbedarfs trägt es aber nur unwesentlich bei. Schließlich werden die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Zufuhrmengen normalerweise durch die tägliche Nahrung mehr als gedeckt. Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte viel Wasser trinken und auf eine ausgewogene Ernährung achten.