Abwasserentsorgung im Oberharz




 

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ABWASSERTRANSPORTLEITUNGEN DER HARZWASSERWERKE GMBH

Zusätzliche Informationen

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Im Hinblick auf eine dauerhafte Sicherung der Wasserqualität in den Talsperren Innerste, Oker und Söse wurden leistungsfähige Abwassertransportleitungen (AWLs) um die Talsperren herum gebaut, die die kommunalen Abwässer der umliegenden Gemeinden und Städte schadlos abtransportieren.

Die Gesamtlänge der AWLs beträgt 48,0 km. Davon sind 37,0 km als Freispiegelkanäle und 11,0 km als Druckleitungen in Betrieb.

Die Leitungsdurchmesser reichen von DN 200 bis DN 900. Es wurden die zum Zeitpunkt des Baus nach dem aktuellen Stand der Technik optimalen Rohrmaterialien eingesetzt.

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ABWASSERLEITUNG INNERSTE:















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Von der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld und Ortsteil Buntenbock durch Wildemann und Lautenthal an der Innerstetalsperre entlang bis zur Kläranlage Bredelem verläuft die AWL Innerste. Sie ist mit den Dimensionen zwischen DN 500 bis DN 900 und einer Gesamtlänge von 21,0 km die größte und längste AWL der Harzwasserwerke.

Mit dieser AWL werden die im kommunalen Trennsystem gesammelten Abwässer aus dem Einzugsgebiet der Innerstetalsperre abgeleitet.

Eine besondere Herausforderung im Betrieb der AWL besteht in den starken Schwankungen der kommunalen Abwassermengen von 40.000 l/h bis über 1.000 000 l/h, die schadlos abgeleitet werden müssen.

Zur Kontrolle und Reinigung der AWL-Innerste sind 200 Schachtbauwerke vorhanden. Baujahre der AWL-Innerste waren 1973 bis 1976.

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ABWASSERLEITUNG OKER:
























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An der Pumpstation Altenau übernimmt die Harzwasserwerke GmbH vom Abwasserbetrieb der Samtgemeinde Oberharz das Abwasser aus dem kommunalen Trennsystem.

Mit vier trocken aufgestellten Kreiselpumpen wird das Abwasser in eine 4,5 km lange Druckrohrleitung um die Okertalsperre herumgeleitet, da die örtliche Topographie kein ausreichendes Gefälle für einen Freispiegelkanal zulässt. Mit dem sich anschließenden 3,7 km langen Freispiegelkanal wird das Abwasser in das Abwassernetz der Firma Eurawasser geleitet.

Die Druckrohrleitung hat eine Dimension von DN 300, der Freispiegelkanal verfügt über die Dimensionen DN 300 bis DN 450.

Die Abflussmengen schwanken zwischen 20.000 l/h und Spitzenwerten von 350.000 l/h bei Niederschlagsereignissen.

Für die Abwasserentsorgung der Gemeinde Schulenberg im Harz reicht der topografische Höhenunterschied zum Abwassertransport ohne Pumpen aus. Sie hat eine Dimension von DN 200.

An der AWL-Oker sind 41 Schachtbauwerke zur Kontrolle und Reinigung vorhanden. Baujahre der AWL-Oker und AWL-Schulenberg waren die Jahre 1971 bis 1972.

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PUMPSTATION ALTENAU:

 

Die Pumpstation Altenau wurde 1982 errichtet und verfügt mit vier trocken aufgestellten Kreiselpumpen mit einer Leistung zwischen 200 bis 360 m³/h über ausreichend Reserven, um den teilweise sprunghaft ansteigenden Abwasseranfall der Bergstadt Altenau bewältigen zu können.

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ABWASSERLEITUNG SÖSE:













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Von der Pumpstation Riefensbeek an der Sösetalsperre entlang Richtung Osterode bis unterhalb der Sösetalsperre verläuft die Abwasserleitung Söse. Sie ist auf einer Länge von 5,5 km als Druckrohrleitung und anschließend auf 1,0 km als Freispiegelkanal ausgeführt. Die Leitung hat eine Dimension von DN 200.

Durch die Abwasserleitung Söse werden die Abwässer der Ortschaften Riefensbeek und Kamschlacken schadlos im Trennsystem abgeführt.

Die Abflussmengen schwanken zwischen 3.000 l/h und Spitzenwerten von 110.000 l/h bei Niederschlagsereignissen.

Baujahre der AWL-Söse waren die Jahre 1971 bis 1972.

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PUMPSTATION RIEFENSBEEK:

 

Die Pumpstation Riefensbeek wurde 1991 errichtet und verfügt über zwei trocken aufgestellte Kreiselpumpen mit einer Leistung zwischen 65 bis 120 m³/h.

Auch hier müssen die Pumpen dem sprunghaft ansteigenden Abwasseranfall bei einem Niederschlagsereignis gewachsen sein.

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